Ein Buch für dich:
Till Nikolaus von Heiseler
Dilettantismus schlägt in Künstlertum
um, wenn der Geist den Kreativakt
nicht mehr behindert, also in dem Augenblick, in dem Formalismen,
mathematische Prinzipien, Technik und Musikalität eingeführt werden.
(Schlomo Uhlenspiegel)
[Ein Dialog]
"Dem Schreiben von Büchern haftet immer etwas Illusorisches an."
"Wie meinst du das?"
"Wenn wir miteinander sprechen, dann sehen wir uns gegenseitig und sehen
auch, wie der jeweilig andere uns sieht. Wir haben das Anliegen, etwas mitzuteilen,
und sprechen deshalb. Wenn du nun abwesend bist, dann kann ich dir einen Brief
schreiben. Das Schreiben eines Briefes ist zwar monologisch und only
working with the imagination of you', wie Janus von Abaton01
sagen würde , und doch ist diese Imagination von dir eine differenzierte
Vorstellung, die sich immer wieder an der sensorisch-kommunikativen Wirklichkeit
überprüft, d.h. sich durch gemeinsames Erleben verändert und
gestaltet. Es ist also eine Abwesenheit (Imagination), die sich beständig
an einer Anwesenheit ausrichtet und an dieser wächst. Deshalb bleibst
du in der Abwesenheit lebendig, auch wenn das Du - wie übrigens auch
in der Anwesenheit - als Unzugängliches und Unergründliches erscheint;
denn mir muss klar sein, dass mein Zugang zu deinem Inneren illusorisch bleibt
und damit aus derjenigen Imagination besteht, die sich durch Kommunikation
gebildet hat. Es handelt sich also immer um eine Idea-lisierung, die
sich aus der kommunikativen Wirklichkeit speist und zur Vereinfachung tendiert
[etwa in Form der binären Kodierung von Achtung/Missachtung]. Wen oder
was aber imaginiert man, wenn man ein Buch schreibt?"
"Eigentlich einen abstrakten Adressaten."
"Ja, und was heißt das?"
"Eine bestimmte Anzahl von Menschen, vielleicht möglichst viele."
"Ja, und genau das ist es, was mich überfordert", sagte Carl
von Cahdeus.
"Wie meinst du das?", fragte ich.
"Wenn ich mich an einen Menschen richte, erscheint irgendwo ein Du, meine
Sprache passt sich dem Gegenüber an. Überhaupt bekomme ich erst
ein Gefühl für Sprache und Sprechen durch den Bezug auf mein Gegenüber,
denn Sprache ist ja nichts Eigenes, kein definitives Etwas, was für sich
selbst und als Isoliertes besteht, sondern sie stellt lediglich eine Relationen
zwischen Laut und Gemeintem, zwischen Ich und Du, dar. - - - - - - - - - -
- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -Wenn ich ein Buch schreibe,
ist der Adressat (wenn es mir nicht allein um Geld geht) immer illusorisch,
das heißt auf eine Weise imaginär, die sich nicht in einem lebendigen
Prozess an Wirklichkeit ausrichtet. Diese Imagination nährt sich in vollkommener
Isolation aus dem Selbstbild, das sich entweder an einem Absoluten (also eine
religiöse oder metaphysische Illusion), an der Ewigkeit (ewige Archivierung)
oder an Gesellschaft (die Augen der anderen) ausrichtet. Diese Imagination
ist in jedem Fall etwas, was mich ängstigt und dem ich genügen will.
Mit dem Schreiben will ich beweisen, auf eine bestimmte Weise zu sein. Die
Angst vor der Seite, die ich nicht sein will, treibt mich zum Schreibtisch.
Es handelt sich also beim Schreiben von Büchern um eine zwanghafte Selbstbezüglichkeit,
die das Du aus den Augen verloren hat; denn das Du ist die einzige Möglichkeit,
die Totalität des Selbstbezugs zu überwinden."
Ich: "Ja, aber vielleicht muss dieser Selbstbezug ja gerade total sein,
weil wir im Selbstbezug, also in der illusorischen Imagination mit einer Allgemeinheit,
die Sicht auf uns selbst objektivieren. Das a n o n y m e Andere
erlangt als Imagination eine Stärke in mir, so dass es sich gegen das
Bild, das die mich u m g e b e n d e n Anderen von mir haben,
stellen kann."
Er: "Das hat mit Kränkung zu tun und der Unfähigkeit zum Gespräch."
Ich: "Nicht nur: durch die Objektivierung, die vermittels des anonymen
Anderen, der Imagination einer gesellschaftlichen Zukünftigkeit, entsteht,
kann ich mich selbst betrachten, und in dieser Betrachtung verändern
sich Betrachtender und Betrachteter.
Wenn man mit der Kreativität im Anfang steht, dann - denke ich - ist
es notwendig, sich vom Du abzugrenzen, um formale, immanente Konstruktionsmechanismen
zu entwickeln und sich selbst auf musikalisch-mathematische oder geometrische
Art zu objektivieren. Das bedeutet, sich selbst in einen Prozess der Selbst-Spieglung
zu begeben, in dem man sich entwickelt. Und diese Selbstentwicklung ist der
Grund und Antrieb der Kreativität: das, was wir einen notwendigen Ausdruck
nennen."
"Nun sprechen wir über Kunst.", sagte Carl von Cahdeus.
"Nein", sagte ich, "wir sprechen über Kreativität,
also nicht nur über Kunst, sondern auch über Unterhaltung und Dilettantismus.
Unterhaltung und Dilettantismus stellen polare Gegensätze dar. Niemand,
der Unterhaltung produziert, dilettiert. Nur über den Dilettantismus
kann sich Kunst vorbereiten. Der Dilettant hat als Bezugspunkt sich selbst;
der Entertainer, der sich selbst auch gerne "Profi" nennt, hat als
Bezugspunkt die anderen; der Künstler kombiniert beide Bezugspunkte und
setzt sie spielerisch in Verbindung."
"Sind wir von unserem Thema abgekommen?"
"Ich glaube nicht, denn in einem zweiten Schritt muss man die anderen
mit einbeziehen, indem man sagt: ich erzähle hier von mir und objektivere
es. Und in dieser Objektivierung der reinen Form wird das Persönliche
und Selbst-Therapeutische zum allgemein Menschlichen oder sogar zum konkret
Sozialen, zum gesellschaftlich Relevanten; damit bekommt Kunst eine Bedeutung
über sich selbst hinaus.
"Aber wie soll der Weg vom Dilettanten zum Künstler aussehen?"
"Zwischen beiden steht die Formalisierung, die teilweise mit Wirksamkeit
zu tun hat und mit der Generierung von bestimmten Bedeutungen, indem man sich
der Semantik der augenblicklichen Kultur bedient. Dieser Prozess ist sehr
komplex und sehr intellektuell, und der Zugang zur Kreativität ist ein
nicht-intellektueller, d.h. die Intellektualität ist der Feind des Dilettantismus
und der Feind des Anfangs einer Kreativität. Wenn man anfängt kreativ
zu sein, darf man nicht intellektuell sein. Und erst wenn man das Selbst-Therapeutische
(ganz wird dies nie geschehen)02,
den Prozess mit sich selbst, fast abgeschlossen hat kann man über Formalismen
reden, also über die Frage, wie man weiter objektivieren kann. Erst im
nächsten Schritt kommt das Soziale und das Sprechen mit dem Du dazu,
das im besten Fall kein imaginäres ist, sondern ein DU, einfach ein Du..."
"Ich verstehe", sagte Cahdeus, indem seine Stirn ein Faltenmonument
bildete, "du spezifizierst Unwissenheit, d.h. du verallgemeinerst Schritte,
die du als Stufen denkst. Die erste Stufe bildet die der unmittelbaren Kreativität
, die Selbstbespiegelung, die du als Selbsterkenntnis begreifst, also als
einen lebendigen Prozess, als gnostische Transformation, die deshalb evolutionär
ist, weil durch die Selbstbetrachtung das Selbst Veränderungen unterworfen
ist, so dass es in der nächsten Betrachtung schon wieder ein anderes
ist03.
Dadurch ist die Transformation lebendig, weshalb am Ende dieser Entwicklung
das soziale Du erscheint."
"Hier ist meines Erachtens die Reihenfolge ganz entscheidend. Erst
nämlich, wenn du den Prozess der Selbstbespieglung durchschritten hast,
kannst du vom Ich zum Du kommen. Anders herum aber, wenn das Du als Imagination
vor dem Ich gebildet wird, wenn also die Vorstellung von gesellschaftlicher
Imagination in Form der herrschenden schon in dir vorhanden ist, bevor sich
dein Ich als schaffendes und gestaltendes erlebt, dann wird es sehr schwer,
Kreativität zu erlernen, weil das Ich sich dann vor allem mit der Reproduktion
von Erwartungen beschäftigt und durch diese Reproduktion daran gehindert
wird, das zu sagen, was ihm wichtig ist. In diesem Fall (wenn die gesellschaftliche
Imagination vor dem gestaltenden Ich gebildet wurde) wirst du den anderen
immer schonen wollen, du wirst ihn nie mit dem Tod konfrontieren: Unterhaltung
entsteht."
Er: "Ich bin nicht sicher, ob wir unser Thema nicht verloren haben."
Ich: "Was ist denn unser Thema?"
Er: "Die Frage, wie der Einfluss der herrschenden gesellschaftlichen
Imagination aus dem Nachdenken und Schreiben über Gesellschaft herauszuhalten
wäre, wie es möglich sein könnte, Gesellschaft als kommunikative
Tatsächlichkeit von der kollektivierten imaginativen Institution Gesellschaft
zu unterscheiden."
Ich: "Ja, aber das ist doch nur möglich, wenn man die herrschende
Imagination zu relativieren versteht, wenn also ein Bezugspunkt, etwas Geistig-Imaginäres
sich selbst gebiert, und das ist nur im Handeln, also im Schaffen, illusionsfrei
möglich. Wie ich schon sagte, wenn der Kreativfluss aus der Kindheit
erst einmal versiegt ist und die herrschende Imagination erst einmal von dir
Besitz genommen hat, dann ist es schwer, zu einem Punkt zu kommen, wo man
sich als Handelnder erfährt."
"Du meinst - um deine Gedanken zu Ende zu führen - dass, wenn die
gesellschaftliche Imagination entsteht, bevor das kreative Ich stabil strukturiert
ist, was gerade bei begabten Menschen geschehen mag, ein Gefühl entsteht,
Opfer der Umstände zu sein. - - - - - - - - - - - - - - The I-have-no-choice-feeling,
wie dein Freund Heinz sagen würde."
"Ja", sagte ich und dachte an den Toten, der für einen Moment
als Abwesender imaginativ erschien.
"Was wolltest du sagen?" fragte Carl von Cahdeus.
"Das weiß ich nicht mehr so genau. Vielleicht das, dass die, die
immer nur Erwartungen reproduzieren, den Tod in ihre Kreativität nicht
integrieren können und deshalb nur Konversation und Unterhaltung machen.
Denn, wie ich schon sagte: Ist die Kreativität des Kindes erst einmal
vergewaltigt und ermordet, dann ist es äußerst schwer, sie wiederzubeleben,
weil die gesellschaftliche Imagination, also das imaginierte Bild in den Augen,
der anderen das Ich tyrannisiert. Das Gefühl sozialer Ohnmacht entsteht
und damit Betäubungsbedürfnisse, weil das Ich nie als Gestaltendes
erfahren werden konnte und kann."
"Wir haben über das Schreiben von Büchern gesprochen."
"Ja, aber dann sind wir auf etwas ganz anderes gekommen, nämlich
auf die Geschichte der Kreativität. In dieser Geschichte ist der erste
Adressat ein Elternteil oder ein Erzieher, dem das Kind etwas mit seinen Bildern
erzählt. Die Kinder sprechen durch ihre Bilder. Gleichzeitig objektivieren
sie dieses Sprechen dort, wo sie Formgesetze und Gesetzmäßigkeiten
des Materials entdecken. Sie objektivieren ihre eigene Sicht auf die Welt
und können sie als von sich selbst abgetrennt betrachten. Oft nun reißt
der Strom dieser unmittelbaren Kreativität ab, weil diese an der Imagination
der anderen an der gesellschaftlichen Konvention zerbricht. Vor diesem Zerbrechen
kann sich ein "Ich", das Gesellschaft imaginiert, nur dadurch retten,
dass es immanente Formgesetze, also reine Proportionalität entdeckt.
Nur die Form kann erlösen', sagt George04.
Was meint er damit? Er meint, dass nur die reine Form die Kraft hat, illusionsfrei
sich gegen die herrschende gesellschaftliche Imagination zu stellen, und deshalb
nur in ihr Freiheit möglich sei. Aber all diese Proportionalität,
alle Kreativtechnik ist zerstörerisch, wenn die Motivation, diese Verfahrensweise
anzuwenden, allein aus dem Bedürfnis der sozialen Anerkennung erwächst."
"Wie aber kann man überprüfen, ob es in einem selbst noch etwas
anderes gibt?"
"Durch das Ergebnis. Ist der Tod in irgendeiner Weise integriert, folgt
man dem Bedürfnis der sozialen Anerkennung nicht in seiner Totalität;
denn das Bedürfnis der sozialen Anerkennung verschont den anderen und
will ihn unterhalten. Es entsteht das, was man Oberflächlichkeit'
nennt, weil der Gestaltungswille sich ausschließlich auf die herrschende
gesellschaftliche Imagination bezieht. Oder aber es verwirklicht sich das,
was du einmal die Mimikry des Tiefsinns'05
genannt hast."
"Bon," sagte Cahdeus.
"Also gut gemeinte Pseudo-Kunstwerke."
Eine Weile sah Cahdeus vor sich hin und begann dann vorsichtig suchend zu
sprechen: "Obwohl es sehr schwer ist, lebensgeschichtlich an etwas anzuknüpfen,
was verloren ging, könnte man womöglich die autobiographische Geschichte
dieser abgerissenen Kreativität erzählen. Also die Geschichte eines
schwierigen Weges, der den möglichen Weg von sehr vielen darstellen könnte,
nämlich all derer, deren ursprüngliche Kreativität verloren
ging. Wenn das gelänge, dann hätte man die mögliche Geschichte
aller Menschen erzählt, die nicht autark sind; denn alle Menschen, die
autark sind, drücken sich in irgendeiner Weise aus, drücken sich
aus, um sich selbst zu sehen, um sich im changierenden Doppelbild zu sehen,
in der Differenz, die sowohl dadurch entsteht, dass das, was sie tun oder
zeigen, sich gesellschaftlich spiegelt, als auch durch das, was sie meinen,
wirklich zu tun oder zu zeigen. Durch die Differenz lernt man etwas über
sich selbst. Man spiegelt sich in den Augen der anderen bewusst, formal, objektiviert,
also - wie du so gerne sagst - nach musikalisch-mathematischen Prinzipien."
"Um meine Gedanken weiterzuführen, solange die Kamera noch läuft06:
Das, was man Talent nennt, hat ja ganz viel mit der ganz frühen Kindheit
zu tun und auch mit Jugend. Jeder Mensch hat in beidem seine Begrenzungen."
"Ja, aber gerade, wenn die Geschichte erzählt würde, wie jemand,
der vollkommen in der Imagination der Gesellschaft verhaftet ist, plötzlich
zurückkehrt zu der Kreativität seiner Kindheit, also zum Dilettantismus,
und sich in dieser Unmittelbarkeit so lange spiegelt, bis es über musikalisch-mathematische
Prinzipien zu einer Objektivierung kommt, dann würde die Transformation
von einem Menschen, der keine Wahl hat, in einen Menschen, der handelnd gestaltet
- und der Ex-Trans Verantwortung übernehmen kann - erzählt. Denn
Verantwortung setzt die Nicht-Totalität der herrschenden gesellschaftlichen
Imagination in dir selbst voraus. Es ist allein die Form, die sich illusionsfrei
gegen die herrschende gesellschaftliche Imagination stellen kann. Nur durch
Formalismen und die Integration des Todes kann Kunst entstehen und irgendwann
transformiert sich die Fiktion der Ewigkeit in kommunikative Anwesenheit,
d.h. dass das Ich sich so weit vom anonymen Du emanzipiert hat, dass es das
wirkliche Du sehen kann, denn dieses wird nicht mehr vom anonymen Anderen,
welches Angst macht, das guckt und bewertet, verdeckt. Erst wenn das Du als
das beobachtende Andere, was einen ängstigt, transzendiert worden ist,
kann aus diesem Du, aus diesem "man", aus den anonymen Augen der
anderen, ein Du werden, zu dem man in Freiheit spricht. Erst in dem Moment
emanzipiert sich das Gefühl, das man für das Du hat, von der Notwendigkeit
eines bestimmten Bildes von sich selbst."
"Was nun könnte das im Bezug auf das Schreiben bedeuten?"
"Tagebuchform: ursprüngliche Kreativität, Gedicht: Objektivierung
und Briefform: Dialog."
"Deshalb kann ich ein Buch nur für e i n e P e r s o n machen, sonst
nämlich, in jedem anderem Fall, hätte ich die gesellschaftliche
Imagination nötig, die mich unfrei machte. Und nicht zu vergessen: nur
im Gespräch und im Brief gibt es eine Möglichkeit der Antwort."
"Es ist ein Sprechen von Gleich zu Gleich. Dabei geht es um den kommunikativen
Akt im Jetzt. Gespräche und Briefe sind die einzigen Kommunikationsformen,
die ohne gesellschaftliche Imagination auskommen können. Würdest
du später diesen Kommunikationsakt medialisieren, würdest du damit
mitteilen: Sprich selbst! - - - Deshalb überfordert mich das Schreiben
eines Buches für ein anonymes "man", sagte Carl von Cahdeus.
"Mich auch", sagte ich.
So nun entstand dialogisch die Idee eines Buches für dich.
01 Janus
von Abaton, "Sweet Dreams" - ein Brief an Tania F.TM.
02 Ich meinte:
Das Selbst-Therapeutische wird im Kunstwerk aufgehoben.
03 encore:
Dieser Prozess bleibt in den beiden folgenden Stufen aufgehoben. Die künstlerischen
Formgesetze negieren und bewahren das Autobiographische als Asymmetrierung
(kompensatorisches Prinzip).
04 Stefan
George, deutscher Lyriker (1868-1933).
05 Carl
von Cahdeus, Zum Problem des Nicht-Ortes: Das Nirgens des Denkens, Frankfurt
am Main 1989, p.204.
06 Es handelt
sich hier um die Abschrift eines Video-Gesprächs, das am 06.06.02 in
Berlin Tiergarten geführt wurde.